Zusammen leben – Greifswald für alle [18.02.]

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Am 18.02.16, einem Tag nach der AnwohnerInnenversammlung für die Stadtrandsiedlung zur geplanten Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Brandteichstraße, findet um 19:30 Uhr im Kaisersaal der Stadthalle eine durch die CDU einberufene Sondersitzung der Bürgerschaft statt. „Greifswald für alle“ veranstaltet dazu eine Mahnwache unter dem Motto „Zusammen leben – Greifswald für alle“. Diese beginnt am Donnerstag, 18.02.16, bereits um 19:00 Uhr vor der Stadthalle (Kaisersaal).

Durch die Medien und das Internet bekommen extreme politische Ansichten hohe Reichweiten. Immer mehr Menschen lassen sich mitreißen von menschenverachtenden Aussagen und teilweise auch von unwahren Behauptungen. Auch das Völkchen von FFDG nutzt die sozialen Medien, um gezielt gegen Geflüchtete und deren Unterbringung und Aufnahme in Greifswald zu hetzen. Gekleidet in Fragen, um sich so unangreifbar zu machen, streuen sie Gerüchte, für die es keine Anhaltspunkte gibt. Auf ihren Seiten fragen sie, ob die Geflüchteten aus Waldeck jetzt nach Schließung der dortigen Unterkunft nach Greifswald kämen. Oder: Es sei an sie (FFDG) herangetragen worden, dass überwiegend Flüchtlinge/Migranten in das geplante Flüchtlingsheim einziehen sollen, die woanders bereits auffällig in Erscheinung getreten seien.

Mit solchen perfiden, tendenziösen Aussagen und Fragen legen sie nahe, dass Gefahr drohe und Abwehr nötig sei. Wir dagegen meinen, dass wir mit den Geflüchteten reden, ihre Probleme, Sorgen, ihre Geschichte hören und sie als unsere Mitmenschen, sie nicht als unsere Feinde, betrachten sollten. Wir werden diejenigen, die jetzt aus der Ferne hier ankommen, mit offenen Armen und Neugier empfangen und nicht unsere Tür vor ihnen verschließen.

Wie gefährlich es ist, wenn man ihnen und anderen rechten Hetzern Raum für menschenverachtendes Gedankengut lässt, zeigen unzählige Beispiele aus Parlamenten und Bürgerschaftsversammlungen.
Zur öffentlichen Sitzung sind aufgrund des Themas sicherlich auch FFDGler, Patrioten, Neonazis, Burschis und andere „besorgniserregende Bürger“ zu erwarten, die Stimmung und Hetze gegen Geflüchtete machen wollen.
Es ist wichtig, dass diesen Leuten keinerlei Plattform für ihr menschenverachtendes Denken gegeben wird.

Wir möchten deshalb dazu aufrufen, den politischen Extremisten ein klares und friedliches Signal zu geben, dass ihre Hetze in unserer Stadt nicht mehrheitsfähig ist. Greifswald ist eine weltoffene und tolerante Stadt und soll es auch bleiben. Herzlichkeit für Menschen in Not, Hilfe für Benachteiligte. Unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Lebensweise. Das sind die Werte unserer Gesellschaft. Wir möchten gemeinsam am kommenden Donnerstag, 18.02.16 ab 19:00 Uhr vor der Stadthalle, für diese Überzeugung Zeichen setzen.

Sie/Ihr sind/seid herzlichst eingeladen! Bringt all eure FreundInnen mit!

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